Klimaschutz ist überall in den Medien. Während die älteren Generationen wichtige Entscheidungen für zukünftige Generationen treffen, sind diese oft nicht in die Entscheidungen involviert. Doch das lässt sich nicht jeder gefallen. Kein Wunder also, dass Jugendliche sich nun für ihre Rechte und somit für den Klimaschutz einsetzen.

Fridays for Future

Neben Fridays for Future wird die Kampagne oft auch Youth for Climate oder Youth Strike 4 Climate genannt. Die Kampagne startete in 2015, als Schüler weltweit dazu aufriefen während der Weltklimakonferenz einen Tag nicht zur Schule zu gehen und stattdessen für den Klimaschutz zu demonstrieren. Die Hauptpunkte dabei waren die Forderung für hundert Prozent saubere und erneuerbare Energie, den Abbau fossiler Brennstoffe zu stoppen und Klimaflüchtlingen zu helfen. Die Protestaktion fand in über 100 Ländern statt und rund 50.000 Menschen nahmen daran teil.

Doch dieser Streik führte nicht direkt zu der Aktion Fridays for Future. Diese wurde vor allem von der Schwedin Greta Thunberg ins Leben gerufen. Noch in der neunten Klasse entschied sie sich 2018 dafür, ein paar Wochen und damit bis zur Wahl in Schweden nicht mehr in die Schule zu gehen. Sie setzte dies in die Tat um und saß vom 20. August bis 9. September 2018 vor dem Regierungsgebäude Schwedens und hielt ein Schild hoch mit der Aufschrift Skolstrejk för klimatet (Schulstreik für das Klima). Kurz vor den Wahlen verkündete sie dann, dass sie auch nach den Wahlen weiterhin jeden Freitag streiken würde und das so lange, bis Schweden die Vorgaben des Klimaabkommens von Paris einhält. Die Nachrichten gingen langsam um die Welt und so schlossen sich immer mehr Nationen und somit junge Schüler der Aktion von Greta an. Am 15. März 2019 gab es bereits über 2.000 Städte und 1,4 Millionen Schüler, die für den Klimaschutz auf die Straßen gingen.

Wenn Sie selbst an einer Friday for Future-Aktion teilnehmen wollen, werden Sie mittlerweile entweder in Ihrem Wohnort die Möglichkeit finden oder nicht weit davon entfernt.